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Räuber-Steckbrief Aal

Schon gewusst, dass...

Von Thomas Wendt

A

Aal
Der Aal ein rätselhafter Riechkünstler.

  • ... unser Aal ein sehr standorttreuer Räuber ist?

  • ... im Experiment umgesetzte Aale aus Entfernungen von mehr als 100 km in ihr Revier zurückkehrten?

  • ... der Aal, vorausgesetzt die Haut bleibt feucht, an Land bis zu 20 Stunden ohne Probleme überleben kann?

  • ... er dabei mit Hilfe der Haut, der Schwimmblase und der Kiemen atmet?

  • ... der Aal im Wasser allerdings relativ empfindlich gegenüber Sauerstoffmangel ist?

  • ... die Schlängler im letzten Mondviertel (kurz vor Neumond) besonders aktiv sind?

  • ... kleine Aale sich im Wattenmeer in den Schlick eingraben, um die Ebbe zu überdauern?

  • ... der Aal den mit Abstand besten Geruchssinn unserer heimischen Fische hat?

  • ... er damit Duftstoffe in Verdünnungen von etwa 1:3 Trillionen wahrnehmen kann?

  • ... dies einer Verdünnung von 1 ml Duftstoff in der 58fachen (!) Wassermenge des Bodensees entspricht?

  • ... Teer- oder Tabakgeruch die Aale verscheuchen, Aminosäuren sie hingegen anlocken können?

  • ... man sich bereits in der Antike (z.B. Aristoteles) den Kopf über die Vermehrung der Aale zerbrach?

  • ... das Laichgebiet der Aale im Atlantik (Sargasso-See, südöstlich der Bermuda Inseln) aber erst 1923 entdeckt wurde und fast 7000 km von der deutschen Küste entfernt ist?

  • ... ihre Laichwanderung mindestens ein halbes Jahr dauert?

  • ... die Aale dieses Gebiet höchstwahrscheinlich mit Hilfe des Erdmagnetfeldes (Kompass-Orientierung) finden?

  • ... es bis heute nicht gelungen ist, dort auch nur einen einzigen ausgewachsenen Aal zu beobachten bzw. zu fangen?

  • ... die geschlüpften Larven des Aals fast 3 Jahre brauchen, um vom Laichge-

    biet aus das europäische Festland zu erreichen?

  • ... sie dann ein Gewicht von nur 0,4 g haben?

  • ... die Aallarven bis 1896 als eigene Fischart galten?

  • ... viele Aale gar nicht ins Süßwasser einwandern, sondern in den Küstengewässern aufwachsen?

  • ... Mode-Designer aus Italien sündhaft teure Kleider (ca. 2.500 Mark) aus Aalhaut kreieren?

Foto: Fotos: Frei

F


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