Köder-Tipp: Gefälschter Stint

Das Erfolgsgeheimnis der Methode ist das Reizen gleich mehrerer Sinne des Zanders. Der Geruch bzw. der Geschmack kann dabei entscheidend sein. Daher bevorzuge ich an fast allen großen Gewässern Stinte (starker Eigengeruch) für die Kombi-Angel mit dem Köderfisch. Sind keine verfügbar, präpariere ich Ukeleis (Lauben) oder Rotaugen mit ein paar Tropfen Fischöl (handelsübliche Fischflavours aus der Karpfenangelei). Duftnote Nummer 1 ist der „gurkige“ Stint (engl. „Smelt“). Und so geht’s: Mit einer Injektionsnadel zuerst etwas Flüssigkeit aus der Bauchhöhle ziehen. Dann wenige Tropfen des Lockkonzentrats wieder einspritzen, fertig ist der „falsche Stint“. Seefischaromen wie Hering, Makrele oder Aal sind bei mir nur 2. Wahl.


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